Insel Sylt Sehenswürdigkeiten – Perle der Nordsee

Sylt Sehenswürdigkeiten – Wissenswertes zur Perle der Nordsee

Wer Sylt ausschließlich auf Prominente, Partys und Reichtum reduziert, tut dieser wundervollen Insel in der Nordsee unrecht, denn die Sylt Sehenswürdigkeiten überwiegen dem „Mainstream der Feiernden“. Die Insel Sylt hat sehr viel mehr zu bieten – und gerade die „leisen Töne“ abseits von dem bekannten Trubel in Kampen und in der Sansibar sind es, die Sylt so faszinierend machen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Insel mit ihren Orten und ihrer abwechslungsreichen Landschaft im Detail vor. Auch Klima, Geschichte und Brauchtum sowie lohnenswerte Ausflugsziele sollen selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben.

Reiseführer – Die wichtigsten Sylt Orte

Es gibt auf der Nordseeinsel Sylt zwölf Ortschaften, von denen aber einige zu Großgemeinden verbunden worden sind. Insgesamt finden sich auf der Insel sieben Gemeinden.

Stadt Westerland

Westerland, die einzige Stadt der Insel, hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. In der Innenstadt finden Sie die Fußgängerzone, die das Zentrum der Stadt bildet (Friedrichstraße / Strandstraße). Hier finden Sie Bars, Cafés, Restaurants, Boutiquen, Souvenirshops usw. Die beiden Straßen führen direkt zur Kurpromenade und somit zum Strand. Dort können Sie sich in der Saison an der Musikmuschel Kurkonzerte anhören oder auf einem Spaziergang einfach das Meeresrauschen genießen. Auch das Nachtleben hat hier einiges zu bieten.

Nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt können Sie in ruhigen Wohngegenden Entspannung finden. Vor allem Alt-Westerland, im Osten gelegen, bietet noch Reetdachhäuser im alten Stil. In Westerland sollten Sie unbedingt die Meerwasser-Badelandschaft „Sylter Welle“ mit angeschlossenem Wellness-Bereich besuchen.

Der Fremdenverkehrsverein Westerland bietet jedes Jahr ab Mai verschiedene Führungen an, in denen interessierten Gästen die Geschichte Westerlands näher gebracht wird. Theater, Diavorträge, Kunstausstellungen und verschiedene Musikveranstaltungen kommen natürlich auch nicht zu kurz.

Die Geschichte Westerlands in Zahlen

  • 1436 – Westerland wird nach dem Untergang Eidums durch die restlichen Bewohner Eidums gegründet.
  • 1462 – Erste urkundliche Erwähnung Westerlands.
  • 1855 – Westerland wird Nordseeheilbad.
  • Ca. 1880 – Die ersten Touristen kommen nach Westerland.
  • 1888 – Die Inselbahn zwischen Munkmarsch und Westerland wird eingerichtet.
  • 1901 – Die Inselbahn zwischen Hörnum und Westerland nimmt ihren Betrieb auf.
  • 1905 – Westerland erhält die Stadtrechte.
  • 2001 – Die „Reisenden Riesen“ werden enthüllt.

Sylt Sehenswürdigkeiten in Wenningstedt und Braderup

Wenningstedt

Einer der ältesten Orte der Insel ist Wenningstedt, er gilt als sehr familienfreundlich. Der Sylt Strand ist nah und der Verkehr hält sich hier in Grenzen. Im Dorfkern finden Sie einige Geschäfte und Boutiquen.

Zu jedem Urlaub in Wenningstedt gehört eine Umrundung des Dorfteiches. Dieser kleine idyllische Teich mit seinen Enten wird überwiegend an den Wochenenden von Modellbauern mit ihren Schiffsmodellen genutzt. In strengen Wintermonaten wird der Teich auch zum Eldorado für Schlittschuhläufer.

An der Westküste vor Wenningstedt beginnt das Rote Kliff. Die ca. 4,5 km lange Kliffwand erstreckt sich bis nach Kampen auf eine Höhe von bis zu 25 m Höhe. Bei Sonnenuntergang leuchtet das Kliff weit sichtbar in einem kräftigen Rot.

Der hiesige Schützenverein bietet während der Sommerferien ein Schießen für Kurgäste an. Hier können sie ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen: Schützenheim Wenningstedt, Am Campingplatz, Telefon 04651/45484.

Braderup

Der Ort Braderup ist wohl der ruhigste Ort der Insel Sylt. Das einmalige Naturschutzgebiet Braderuper Heide erstreckt sich bis zum Watt und bis nach Kampen. Diese einmalige Landschaft kann auf markierten Wegen erkundet werden.

Als Ausflugsziel ist hier besonders das Megalithgrab Denghoog, zu erwähnen. Entstanden ist das Grab vor ca. 5.000 Jahren und es ist das besterhaltenste in Norddeutschland. Öffnungszeiten: 01.04. – 30.09. tägl. außer Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr, (Oktober – März nach Anmeldung) Tel. 04651 31650.

An der Küste Braderups, also der Wattseite, finden Sie das Weiße Kliff. Durch seinen feinen Sand leuchtet das Kliff fast weiß. Hier liegt auch das Wrack eines alten Schiffes im Watt. Außerdem lohnt sich ein Besuch im Naturzentrum Braderup. Hier gibt es Ausstellungen zum Nationalpark Wattenmeer, Vorträge, Führungen und einen Bioland-Naturkostladen. Öffnungszeiten: April – Oktober tägl. außer Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr und 14.30 – 18.30 Uhr. Weitere Informationen: Naturzentrum Braderup, M.-T.-Buchholz-Stig 1, Tel. 04651 44421, Fax 04651 46433.

Sylt-Ost

Sylt-Ost entstand 1970 im Rahmen einer Gebietsreform aus den Dörfern Archsum, Keitum, Morsum, Munkmarsch und Tinnum. Aber trotz dieser Gebietsreform haben sich die Dörfer ihren individuellen Charakter erhalten.

Archsum

Das Dorf ist ländlich geprägt, und wird wegen seiner Ruhe und Stille besonders von gestressten Urlaubern sehr geschätzt. Wie die anderen Ortsteile von Sylt-Ost führt auch Archsum das Prädikat „Luftkurort“. Ausgedehnte Spaziergänge in der schönen Landschaft belohnen den ruhesuchenden Gast.

Keitum

Keitum ist das malerische Aushängeschild der Dorfgemeinschaft. Ein verträumter Ort mit reetgedeckten Friesenhäusern in kleinen, blumengeschmückten Gärten hinter Steinwällen. Der Weg führt durch enge Straßen in den alten Dorfkern mit seinen kleinen Pfaden und Wegen. In Keitum hat sich der Tradition verschrieben und präsentiert diese in verschieden Museen.

Morsum

Morsum liegt am östlichsten Zipfel der Insel ist ebenfalls ein ländlich geprägter Ort inmitten einer wunderbar erhaltenen Landschaft. Das Mosumer Kliff ist in seiner wilden Schönheit weit über Sylt hinaus bekannt und besonders sehenswert.

Tinnum

Dieses Dorf ist fast schon ein Ortsteil von Westerland, das sich östlich nahe heranschiebt. Wandern und Radfahren bieten sich hier als leichte sportliche Ferienerlebnisse an. Die Tinnumburg, ein mächtiger Wallring stammt aus der vorchristlichen Zeit und erhebt sich über die weiten Wiesen. In den Sommermonaten lädt der gepflegte Tierpark in Tinnum zu einem Besuch ein.

Munkmarsch

Munkmarsch bietet mit seinem kleinen Hafen Sportboot ein Zuhause. Das Dorf ist mit nur etwa 150 Einwohnern das kleinste Mitglied der Amtsgemeinde.

Rantum

Rantum ist bezogen auf die Einwohnerzahl die kleinste der Sylter Gemeinden. Das Dorf liegt an der schmalsten Stelle der Insel, was bis 1989, als der Deich bei Rantum Inge (Inge = Friesisch für Salzwiese) noch nicht fertiggestellt war, große Probleme mit sich brachte. Das Gebiet lag bei Sturmfluten regelmäßig unter Wasser.

Hier finden Sie vor allem im Ortskern wunderschöne reetgedeckte Häuser. Weiter außerhalb haben die Häuser zwar meist kein Reet, liegen aber mitten in den Dünen. Das 400 Hektar umfassende Dünengebiet Rantums steht komplett unter Naturschutz. In dem kleinen Rantumer Hafen finden Sie hauptsächlich einige kleine Segeljollen.

Als Ausflugsziel muss hier das Rantum-Becken erwähnt werden. Kurz vor dem 2. Weltkrieg als zentraler Platz für Wasserflugzeuge errichtet, stellte man es 1962 als Vogelschutzgebiet unter Naturschutz. Hier werden regelmäßig Führungen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 04651/5812.

Seit 1993 wird in Rantum das Mineralwasser „Sylter Quelle“ abgezapft. Das Werk können Sie sich anschauen und natürlich auch das Wasser probieren.

List

List ist die nördlichste Gemeinde Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind hier die, unter Naturschutz stehenden, Lister Wanderdünen. Es sind die Einzigen ihrer Art in Deutschland. Eine weitere Attraktion Lists ist die Austernzucht. Die Marke „Sylter Royal“ ist inzwischen weltweit ein Begriff. Das Bild Lists war lange Zeit durch die Präsenz der Bundeswehr geprägt. Abgesehen von der Marineversorgungsschule ist nicht mehr viel davon übrig geblieben. Das Listland bietet eine einmalige Kombination aus Dünen und Heidetälern – Vorsicht: Teilweise haben die Schafe Vorfahrt.

Weiter lässt sich für Naturliebende der Ellenbogen empfehlen. Aufgrund des Badeverbotes – Achtung: Starke Strudel bergen Lebensgefahr! – lassen sich hier Tümmler und Seehunde besonders gut beobachten. Die Biologische Station veranstaltet regelmäßig Führungen mit Informationen über die heimische Flora und Fauna.

Der Königshafen, zwischen Ellenbogen und List gelegen, ist ein ideales Surfrevier. Das Baden ist selbstverständlich gefahrlos an der West- und der Ostküste – mit und ohne – möglich. Besuchen sie auch die Strandsauna an der Westküste am Übergang 20.

Der Lister Hafen ist durch sein tideunabhängiges Fahrwasser jederzeit zu erreichen. Von hier aus können Sie mit der Fähre einen Ausflug nach Dänemark unternehmen. Die bisherigen Duty-free Kurzfahrten mit der „Gret Palucca“ wurden durch das neue Angebot „Travel-Value“ ersetzt. Der Hafen bietet aber auch eine Vielzahl an gastronomischen Angeboten und die Gelegenheit, das obligatorische Sylt-Souvenir zu ergattern. In den vergangenen Monaten wurde das gesamte Gebiet des Lister Hafens neugestaltet. Die aktuelle Entwicklung können Sie unter www.lister-hafen.de verfolgen.

Kampen

Kampen ist wohl die bekannteste Gemeinde der Insel. Als Treffpunkt der „Reichen und Schönen“ wurde Kampen, speziell der Strandabschnitt Buhne 16, ein FKK Strand, und der Strön-Wai (auch Whiskymeile genannt), in den 50er und 60er-Jahren zum In-Treff. Auch heute sieht man in Kampen noch viel Prominenz und, speziell am Strön-Wai, die neuesten und teuersten Automodelle.

Zum Bummeln und Einkaufen laden große Namen und Marken wie Joop, Cartier, Hermes etc. ein. Kampen hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. Wunderschöne Reetdachhäuser – denn seit 1913 dürfen in Kampen nur reetgedeckte Häuser gebaut werden. Eine traumhafte, unter naturschutzstehende, Dünenlandschaft mit Sylts „Berg“ der Uwe-Düne (52,5 m ü. NN), benannt nach dem Keitumer Streiter für die Unabhängigkeit von Schleswig-Holstein Uwe Jens Lornsen. Wenn man die Holztreppe erklommen hat, genießt man einen wunderschönen Blick über die Dünenlandschaft Kampens.

Die Kampener Vogelkoje, an der L24 zwischen Kampen und List, entstanden 1767, ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier können Sie u.a. eine alte Wildentenfanganlage, die vom Sölring Foriining unterhalten wird, besichtigen.

Die Sylter Landschaft

Das, was Sylt im Gegensatz zu anderen Inseln auszeichnet, ist seine landschaftliche Vielfalt. Denn Sylt verfügt nicht – wie viele denken – ausschließlich über Wasser, Strand und Dünen. Vielmehr prägen auch Heide, Kliffs, Felder und Wiesen das Landschaftsbild. Und die kleinen Wäldchen in den Dörfern bergen Romantik pur. Dieses reichhaltige Angebot der Natur lockt viele Erholungssuchende auf die Insel. Viele Bereiche der Insel sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Klima auf der Insel Sylt

Sylt ist zu jeder Jahreszeit schön und vor allen Dingen erholsam. Im Sommer wartet die Insel mit hohen Temperaturen und Sonne auf, wobei es wegen der ständig vorhandenen leichten Brise nie zu warm wird. Und nach einem ausgedehnten Sonnenbad bringt ein Sprung in die salzige Nordsee schnell Erfrischung.

Sylt ist nicht nur für einen Sommerurlaub geeignet, sondern bietet gerade im Herbst eine besonders gesunde salzige Luft. Die steife Nord-West-Brise der häufigen Stürme ist besonders erholsam für Asthmatiker. Nebenbei lehrt das an einem Sturmtag wilde Meer den Respekt vor seiner Gewalt.

Der Winter ist auf Sylt milder als anderswo, was nicht bedeutet, dass auf Sylt kein Schnee fällt. Ein märchenhaft romantisches Bild liefern alte Bauernhäuser und schöne Landschaften unter einem Hauch von Weiß an einem echten Wintertag.

Was man über den April sagt, gilt auf Sylt eigentlich für den gesamten Frühling: Das Wetter macht, was es will! Zu dieser Zeit ist ein rauer Sturmtag genauso wahrscheinlich wie sommerliche Temperaturen. Und wem zwölf Grad Wassertemperatur nicht zu wenig sind, der kann auch schon im April im Meer baden gehen.

Die Geschichte Sylts

Sylt ist die nördlichste und auch am weitesten nach Westen reichende Insel der Nordfriesischen Inseln. Sie gehörte früher einmal – wie auch ein großer Teil Schleswig-Holsteins – zu Dänemark. Heute ist die dänische Vergangenheit der Insel immer noch erkennbar an den dänischen Kindergärten und Schulen in Keitum und Westerland.

Aber auch der Name unserer Insel hat eventuell dänische Herkunft: „Sild“ ist das dänische Wort für Hering. Neben dieser möglichen Entstehung des Namens Sylt gibt es noch eine andere Version, die eine Entwicklung aus dem altfriesischen „Silendi“ (übersetzt: Seeland) für möglich hält.

Brauchtum auf Sylt

Vor allem in den Ostdörfern der Insel wird Brauchtum heute noch sehr groß geschrieben. Hier sind die Einwohner noch des Sylter Friesisch mächtig, das nicht – wie viele denken – ein Dialekt der deutschen Sprache ist, sondern der Gruppe der westgermanischen Sprachen angehört. „Sölring“ ist der Sylter Dialekt des in Nordfriesland gesprochenem Nordfriesisch. Da diese Sprache leider auszusterben droht, haben die Sylter Schüler in der Grundschule Unterricht in Friesisch. Vor allem die „Sölring Foriining“ kümmert sich um den Erhalt der Friesischen Sprache, denn sie hat sich die Brauchtumspflege auf die Fahnen geschrieben.

Der Sylter Verein zum Schutz der Sylter Küste, Landschaft und Kultur sorgt des Weiteren dafür, dass eine große Sylter Trachtengruppe am Leben erhalten wird und alte Friesische Feste wie Biikebrennen und Petritag nicht in Vergessenheit geraten.

Das Jahr für Jahr inselweit gefeierte Biikebrennen ist Tradition aller Friesen auf den nordfriesischen Inseln und dem Festland. Am 21. Februar treffen sich Einwohner und Besucher zum Fackelzug durch den Ort in Richtung Biikeplatz. Nachdem die Biike-Rede gehalten und die Hymne „Üüs Sölring Lön“ gesungen ist, werden die abgebrannten Fackeln in den großen Haufen aus Gestrüpp und alten Weihnachtsbäumen geworfen und die Biike damit entzündet. Zum Brauch gehören auch der Punsch an der Biike und das Grünkohlessen davor oder danach. Um dieses Spektakel mitzuerleben, reisen viele Urlauber im Februar auf die Insel.

Ursprünglich war das Biikebrennen ein heidnisches Ritual zur Vertreibung von bösen Geistern. Später wurden die Sylter Seefahrer mit dem Feuer und dem am darauffolgenden Tag stattfindenden Petritanz verabschiedet. Seit dem 19. Jahrhundert liegt die Bedeutung der Biiken in der Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls.

Am 22. Februar – dem Petritag – steht in jedem Ort Tanz auf dem Programm. Die Schüler und Schülerinnen der Sylter Schulen haben schulfrei und kommen von morgens bis nachmittags in einem der Festsäle zusammen, um zu tanzen und Spaß zu haben. Aber auch für die Erwachsenen findet abends Tanz statt.

Aktivitäten & Ausflugsziele auf Sylt

Adler-Schiffe und Gret Palucca

Am Lister und Hörnumer Hafen sind die Adler-Schiffe zu Hause. In List im Angebot sind Fahrten zu den Seehundsbänken mit Seetierfang auf dem Kutter „Gret Palucca“ (1,5 Stunden) und die Seetierfangfahrt mit der Adler VII (1 Stunde). Ab Hörnum geht es zu den Seehundsbänken mit Seetierfang mit der Adler VI (1,5 Stunden). Die Preise bewegen sich zwischen 6,00 Euro (Kinder) und 12,00 Euro (Erwachsene). Kontakt: Tel. 04651 / 9 87 00 und www.adler-schiffe.de

Kampener Vogelkoje

Eine ehemalige Entenfanganlage aus dem 18. Jahrhundert mit Ausstellung und Naturlehrpfad erwartet die Besucher in der Kampener Vogelkoje der Söl’ring Foriining.

Öffnungszeiten: April bis Freitag vor Pfingsten: Dienstags bis sonntags von 13 bis 16 Uhr, Pfingsten bis 30. September: Montags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Erwachsene zahlen 2,20 Euro, Kinder 6 bis 14 Jahre 1,10 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei. Ermäßigungen für Gruppen. Kontakt: 04651 / 87 10 77 und www.soelring-foriining.de

Denghoog

Das 5.000 Jahre alte begehbare Großstein-Grab Denghoog geht zurück auf einen Versammlungsplatz der jüngeren Steinzeit und ist neben der Friesenkapelle in Wenningstedt zu besichtigen.

Öffnungszeiten mit Führungen bietet die Söl’ring Foriining vom 1. November bis Ostern jeweils Donnerstag um 15 Uhr an, von Ostern bis 31. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet 1,70 Euro für Erwachsene und 0,85 Euro für Kinder, Ermäßigungen für Gruppen. Kontakt: 04651 / 57 69 und www.soelring-foriining.de

Naturzentrum Braderup

Im Naturzentrum Braderup (M.-T. Buchholz-Stig 1) präsentiert die Naturschutzgemeinschaft Sylt eine spannende Ausstellung über Nordsee, Nationalpark Wattenmeer, Wale vor Sylt, Heide und Dünenlandschaft sowie Küstenschutz. Regelmäßig werden Strand-, Heide- und die Wattwanderung, naturkundliche Fahrradtouren und Kräutergartenführungen mit anschließender Teerunde durchgeführt. Abwechslungsreiche Vorträge, im Sommer jeden Donnerstag um 20 Uhr.

Öffnungszeiten: April bis Oktober, Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Kontakt: Tel. 04651 / 4 44 21 und www.naturschutz-sylt.de

Sylt Aquarium

In 25 Meerwasserbecken präsentiert das Westerlander Aquarium (Gaadt 33) über 2.000 Fische aus Atlantik, Nordsee und den Tropen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 19 Uhr, letzter Einlass ist 18 Uhr.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 11 Euro, ermäßigt 9 Euro und für Kinder 7 Euro. Familien (2 Erwachsene, 2 Kinder zwischen 4 und 13 Jahren) zahlen 29 Euro, Erwachsenengruppen ab 20 Personen 9 Euro pro Person. Kontakt: Tel. 04651 / 8 36 25 22 und www.sylt-aquarium.de

Altfriesisches Haus Keitum

Im Altfriesischen Haus in Keitum (Am Kliff 13) zeigt Ihnen die Söl’ring Foriining originalgetreue Rekonstruktionen der Sylter Wohnkultur des 18. Jahrhunderts sowie Mobiliar aus vergangenen Zeiten.

Öffnungszeiten: November bis Ostern: Dienstags bis freitags von 13 bis 16 Uhr, Ostern bis Oktober: Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonnabends, sonntags und feiertags jeweils von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro für Erwachsene und 1,25 Euro für Kinder. Ermäßigungen für Gruppen und Kurkarteninhaber. Kontakt: Tel. 04651 / 3 11 01.

Heimatmuseum Keitum

Ebenfalls von der Söl’ring Foriining betrieben wird das Heimatmuseum Keitum (Am Kliff 19), nur wenige Meter vom Altfriesischen Haus entfernt. Das Museum zeigt die Sylter Archäologie, Geologie und Geschichte bis etwa 1850. In einer Galerie werden wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler gezeigt.

Öffnungszeiten: November bis Ostern: Dienstags bis freitags von 13 bis 16 Uhr, Ostern bis Oktober: Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonnabends, sonntags und feiertags jeweils von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro für Erwachsene und 1,25 Euro für Kinder, Ermäßigungen für Gruppen und Kurkarteninhaber. Kontakt: Tel. 04651 / 3 16 69.

Schöpfwerk Keitum

In den Außenstellen der Schutzstation Wattenmeer bekommen Sie Informationen direkt vom Vogelwart am Deich. Die Station am Schöpfwerk Keitum bietet Wattführungen, vogelkundliche Wanderungen und naturhistorische Deichwanderungen an. Karten gibt es bei der Kurverwaltung in Keitum, für die Deichwanderung nur direkt am Schöpfwerk.

1) Bauwagen am Schöpfwerk: 1. April bis 31. Oktober | 2) Bauwagen Morsum Odde: 1. April bis 15. Juli, unregelmäßig | Kontakt für beide: Tel. 04651 / 88 10 93 und www.schutzstation-wattenmeer.de

Eidum Vogelkoje

In Rantum betreibt der Verein Jordsand die ehemalige Entenfanganlage aus dem 19. Jahrhundert mit einem Informationszentrum. Von hier aus starten auch naturkundliche Führungen zum Rantum-Becken.

Die Vogelkoje ist vom 1. März bis 31. Oktober dienstags bis sonntags ab 10 Uhr geöffnet. Um 10 Uhr finden Führungen zum Rantum-Becken statt, der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten. Kontakt: Tel. 04651 / 58 12 und www.jordsand.de

Infopavillion Morsum-Kliff

Die Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V. betreut das Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“. Am Infopavillon starten von April bis Oktober jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 11 Uhr die Morsum-Kliff-Führungen mit geologischen und naturkundlichen Inhalten. Die Teilnehmer werden um eine Spende gebeten. Kontakt 04651 / 4 44 21 und www.naturschutz-sylt.de

Wattwerkstatt im ADS-Schullandheim

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig und die Schutzstation Wattenmeer betreiben im ADS Schullandheim (Am Torbogen 7, Rantum) gemeinsam eine Wattwerkstatt. Neben der Ausstellung werden hier Wattführungen, Salzwiesenexkursionen, Vogelexkursionen, Seetierfangfahrten ab Hörnum, nächtliche Naturerlebniswanderungen, Diavorträge sowie Spiel- und Bastelaktionen für Gruppen angeboten.

Die Öffnungszeiten der Wattwerkstatt werden nach Absprache festgelegt, der Preis beträgt 2,60 Euro pro Kind. Kontakt: Tel. 04651 / 92 61 70 oder 04651 / 92 61 20

Info-Zentrum der Schutzstation Wattenmeer

In Hörnum befindet sich das naturkundliche Info-Zentrum der Schutzstation Wattenmeer mit einer Naturschutzausstellung und Meeresaquarien (Bushaltestelle „Steintal“). Angeboten werden auch Watt-, Dünen- und Salzwiesenführungen, vogelkundliche Wanderungen, Strandwanderungen um die Südspitze der Insel und Diavorträge.

Öffnungszeiten: Vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, vom 23. Dezember bis 6. Januar täglich von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr und vom 18. bis 25. März täglich von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Kontakt: Tel. 04651 / 88 10 93 und www.schutzstation-wattenmeer.de

Fazit zur Nordsee Insel Sylt

Egal ob auf Sylt Strand, egal ob auf Sylt Sehenswürdigkeiten, egal ob auf Sylt Natur … auf der Nordsee Insel Sylt finden alle etwas für sich! Mit Sylt kann man nichts verkehrt machen! Wenn Sie es noch nicht gemacht haben: Eine Wattwanderung bei Sylt sollten Sie gemacht haben. Und ja, der Hunde Strand Sylt ist perfekt für Familien mit Hund zu empfehlen.


Die Foto(s) des Artikels Insel Sylt Sehenswürdigkeiten Perle der Nordsee sind Lizenzfotos von Depostitphotos.
Weiterführende Informationen zur Insel Sylt gibt es hier.

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